Donnerstag, Juni 18, 2009

Das Leben, wie es sein MUSS!

ICH BIN WIEDER DA!

Heute morgen hab ich mein Resthaar mit einem Haarreifen gebändigt und stöckelte im Röckchen (Burberry-Muster) und schwarzem Oberteil mit reizendem Ausschnitt in einen Tankstellenshop.

Ergebnis: 2 Männer zum Strahlen gebracht und später noch ein netter kleiner Flirt im Auto.

Jawollja, so kenn ich das, so ist es normal!

Menno, schlimm genug, dass die natürliche Alterung dafür sorgt, dass ich für niedrige Altersgruppen zunehmend unsichtbar werde, da brauch ich nicht noch eine bescheuerte Frisur, die das verstärkt!

Falls es jemanden entgangen ist: JA, das Thema beschäftigt mich immer noch, weil die Haare nämlich immer noch kinnlang sind.
Und noch einmal JA: ich bin eitel!

Donnerstag, Juni 11, 2009

Dem Kind einen Namen

Inspiriert durch eine Radiosendung heute morgen - meine Schlussfolgerung zum unten stehenden persönlichen Drama:

Ich bin in den Wechselhaaren!

Montag, Juni 01, 2009

Elegie der Jago

Letzten Freitag, also am Tag nach Himmelfahrt (aka Vatertag aka Tag der Vollhorste, die albern angezogen mit nem Bollerwagen durch die Gegend ziehen und sich dabei vollaufen lassen, anstatt dies wie jeder normale Mensch gemütlich in der Kneipe zu machen) hab ich schon gegen 12 Uhr Feierabend gemacht und fand es an der Zeit, mal wieder an meiner Haarpracht rumschnippeln zu lassen. Diese reichte mittlerweile bis weit über die Schulterblätter, war an den Spitzen arg zippelig und eine Frisur ließ sich da auch mit viel Spray nicht mehr draus machen.

Die Friseurin meines Vertrauens, Rebecca, war nicht da, also geriet ich an Annika. Meine Ansagen waren eindeutig: "Becci hat den Grundschnitt reingemacht. Bitte kürzen auf knapp über schulterlang, also ca. 6cm ab". Dabei nahm ich sogar eine Strähne in die Hand und zeigte genau, wieviel ab soll.

Nach einer entspannten Haarwäsche mit anschließender Kopfmassage schritt Annika zur Tag. Wie so üblich steckte sie alle Oberkopfhaare hoch und machte sich dann an meinem Hinterkopf zu schaffen. Vertrauensselig plauderte ich ein wenig mit ihr und dröhnte ansonsten vor mich hin.
Irgendwann hatte sie sich zur linken Seite vorgearbeitet...

Schnippschnipp

"Sag mal...WAS MACHST DU DA????"
"Wieso?"
"Du schneidest viel zu viel ab!!!"
"Du hattest doch gesagt, bis hier." (hält die flache Hand an mein Kinn)

Schnappatmung

"Ich sagte SCHULTERLANG!!!!!!"
"Viel kürzer ist es doch nicht. Wart's ab, das wird toll."
"Ich will nicht toll, ich will schulterlang!!"
"Dann haben wir uns wohl missverstanden, jetzt muss ich so weitermachen."
"Röchel"
"Die waren doch auch so kaputt, nun warte erstmal ab."
"Ich will das nicht sehen!"
"Es wird Dir gefallen, das versprech ich Dir."
"Rette, was zu retten ist!"

Ich schloss die Augen

Sie schnippelte die weiter und da sie ja nun an den Seiten arbeitete, konnte ich das ganze Ausmaß der Vernichtung beobachten. Strähne um Strähne musste dran glauben.
Anschließend föhnte sie sich den Wolf, zupfte hier und zupfte da, um sich schließlich selbst zu loben: "Das steht Dir total gut!"

"Ich habe einen Kurzhaarschnitt..."


Ich zog an den Haaren, aber das klappte nicht.

"Das ist kein Kurzhaarschnitt, das ist ein Bob, hinten schräg angeschnitten."

Stufen hab ich nämlich auch noch.

"Das sieht scheiße aus, ICH seh scheiße aus."
"Quatsch, Du siehst viel jünger aus!" (Blödes Mittzwanzigerhuhn, glaubst Du, damit kriegst Du mich?)
"Das geht gar nicht."
"Bist Du nicht zufrieden?"
"NEIN!"
"Ich geb Dir Rabatt, ok?"
"Ich geb Dir gar nichts, wie wär's damit?"

Draußen vor dem Laden zückte ich mein Telefon und rief Ninchen an: "Du, ich, Lieblingsgrieche, Alkohol, SOFORT!"
"Was ist passiert?"
"Friseur!!!"
"So schlimm?"
"ICH SEH AUS WIE ANGELA MERKEL!!!!"

Ich hörte genau das unterdrückte Lachen!

5 Minuten später trafen wir uns beim Griechen vor der Tür und reizenderweise brachte sie ein Antifrustblümchen mit.
"Du siehst gar nicht aus wie Angela Merkel."
"Nee, die hat nen Pony, ich nicht, aber die Länge stimmt."

Ich hab genau gesehen, dass sie lachen musste...grmpf.

"Das sieht gut aus. Ungewohnt, aber gut."
"Erzähl mir keinen Mist. Ich hab ne Scheiß-Kurzhaarfrisur! Was kommt als nächstes? Dauerwelle und blonde Strähnchen?"

Ok, da musste ich selber lachen.
Den Rest des Abends verbrachte ich damit, mich mit Bier und Ouzo versorgen zu lassen, während Ninchen jeden im Lokal zwang mir zu sagen, wie großartig ich aussehen würde.

Doch auch, wenn es ein lustiger Abend wurde und auch, wenn Herz sich sehr diplomatisch geäußert hat ("Du siehst sehr niedlich damit aus, aber niedlich...ist ja eigentlich nicht Dein Ding."), ich bin nach wie vor sehr sehr unglücklich.

Allerdings habe ich eine Notlösung gefunden: das nächste halbe Jahr werde ich die Haare hochgesteckt tragen (geht so gerade eben). Das sieht aus, als hätte ich längere Haare und ansonten bete ich um die Regel von 1 Zentimeter pro Monat.

Und zu Annika geh ich nie nie niemals nicht wieder!!!

Liste der sinnlosen Dinge

  • Alkoholfreies Bier
  • Entkoffeinierter Kaffee
  • Fettfreie Sahne
  • Zuckerfreie Schokolade
  • tbc (Anregungen werden gerne entgegen genommen)

Montag, Mai 18, 2009

Was im Leben wichtig ist

Samstag, 16.05.09, ca. 15:30 Uhr

Nachdem wir gerade mal wieder unter viel Gelächter "Planet Terror" geguckt hatten, ließ ich mich zu folgender Aussage hinreißen:

"Du hast übrigens echt Glück mit mir! Ich weiß von vielen Frauen, die kein Splatter oder auch nur Action gucken. Da müssen die Kerle "Der englische Patient" oder so einen Kack gucken."

Herz: "Das ist uns Männern doch egal. Hauptsache, Ihr könnt gut blasen."

Jago: "Grmpf..."

Donnerstag, Mai 14, 2009

Nieder mit dem Boten!!

Eben war ich unten in der Produktion, um dies und das zu erledigen. Wie es der Zufall so wollte, war daher ich diejenige, welche mit zu den ersten gehörte, die die Schreckensnachricht erfahren und weitertragen sollte:

Wasserrohrbruch im Hauptrohr im Keller. Da liegt schon Klopapier nebenbei und es stinkt infernalisch.

Pflichtbewusst informierte ich oben die Kollegenschaft über die Geschehnisse und wies darauf hin, dass bis auf Widerruf die Klos nicht benutzt werden sollen.

Entsetzte Blicke: "Und was sollen wir machen?"

"Ja was weiß ich?"

"Wenn wir jetzt nötig müssen?"

"Kinners, ich hab kein Dixi-Klo im Kofferraum! Müsst Ihr halt anhalten!"

"Haha, sehr witzig."

"Ihr könnt auch draußen in die Rabatten pinkeln, ist mir eigentlich ziemlich egal."

"Ach...und was machst DU, wenn Du gleich musst?"

"Ich muss nicht, ich kann mir das sehr lang verkneifen."

"Dann bist Du ja fein raus!"

"Was wollt Ihr eigentlich von mir? Ich kann weder was für Eure Reizblasen noch für den Wasserrohrbruch. Ich bin nur der Bote!"

"Reg Dich doch nicht gleich auf."

"Mit Euch als Kollegen ist Aufregung ein Dauerzustand!" sprach Jago und verließ den Raum, um drei bis acht Zigaretten zur rauchen.

Mannmannmann....

Donnerstag, April 30, 2009

Feline Widerwärtigkeiten

Die folgenden Zeilen werden für Nicht-Tierbesitzer nicht sonderlich interessant sein, aber dafür sind sie so richtig schön eklig.

Katzen kotzen! Eine Tatsache, die dem normalen Katzenbesitzer nicht erst durch das Buch "Schmitz Katze" von Ralf Schmitz sehr bewusst ist.

Exkurs: Das Buch ist durchaus zu empfehlen - sehr liebevoll und spaßig geschrieben, auch wenn es zwischendurch einige Längen hat und das Kapitel vom Superkater absolut überflüssig ist.

Wo war ich stehengeblieben? Achja: Katzen kotzen! Vielleicht ist es für Besitzer von Freigängern nicht ganz so dramatisch, da bei denen viel draußen bleibt, aber wenn man eine Wohnungskatze hat, oder besser noch zwei Wohnungskatzen, dann weiß man, warum man nachts nicht mehr barfuß durch die Wohnung geht, wenn die Tage wärmer werden.

Denn auch, wenn Wohnungkatzen schon mal prinzipiell das ganze Jahr über haaren, so ist es doch auch bei ihnen im Frühling am Schlimmsten. Und obwohl man sicher ist, dass man ihre sämtlichen Haare an den Klamotten und auf der Couch hat, es finden doch etliche noch ihren Weg in die Katzenmägen und wieder retour und was dann rauskommt ist keinesfalls so fluffig wie der Haarballen, denn der Puss with Boots in Shrek II von sich gibt. Die Haarwurst (wer hat sich eigentlich mal den Quatsch mit dem Haarballen ausgedacht??) kommt selten allein und schon gar nicht trocken.

Wenn ich Glück habe, dann höre ich, wenn es wieder so weit ist und kann die Bescherung nach dem letzten Verklingen des "Uaak uaak uaak" sofort wegwischen.
Wenn ich Pech habe, tret ich rein. Meistens hab ich Pech. Das ist allerdings nicht so schlimm wie der Tritt in das letzte Köddelchen, das sich nicht vom Poppes lösen wollte und daher im Flur durch emsiges Poppesrutschen (Hinterbeine nach vorne) auf dem Teppich hinterlassen wurde.

Fressen, kacken, kotzen, schreien - und ich lieb sie doch!

Wenn Blogger um die Häuser ziehen...

...ham se was zu erzählen, aber das hat RestInPieces bereits getan.

Ich will nur kurz erwähnen, dass ich nach dem sehr spaßigen und gelungenen Abend sehr entspannt nach Hause gekommen bin - im Gegensatz zu dem armen Kerl, der noch eine höllische Odyssee durchmachen musste.

Weiberhumor

Gestern beim Lieblingsgriechen...

Ninchen: "Wie gut, dass wir uns wegen der Schweinegrippe keine Sorge machen müssen. Frauen trifft sie ja nicht..."

BRUHAHAHA

Donnerstag, April 23, 2009

Herzensblogger

So meine Lieben, ich hink ja gerne mal hinterher und komme erst jetzt dazu, mich dieser Aktion zu widmen.
Erstmal besonderen Dank an dat Huhn, Mupfel und die Arbeitende, die mir ihr Herz geöffnet haben. Freut mich wirklich sehr :o).

Ich selber nehme allerdings davon Abstand, jetzt meine Blogroll hier aufzulisten.
Letztendlich ist ja eine Begründung für die Aktion der Trend, auf Blogrolls zu verzichten und dem folge ich nicht.

Meine Tagesretter sind mir alle ans Herz gewachsen und lese sie regelmäßig, wenn auch nicht immer kommentierend.

Ich zieh mir aber den Schuh an, dass die Liste ein wenig ungepflegt ist und da ich heute mal ein wenig Zeit und Lust habe, hier rumzuwerkeln, werde ich das jetzt ändern.

Vielleicht blogge ich vorher aber noch ein wenig rum...

Da glotzten die Glotzer

Oh Kinners, das muss ich Euch erzählen!

Ich bin ja so cool. Und wenn ich cool sage, dann meine ich cooooooool!

Eben saß ich wieder entspannt bei einem Feierabendalsterwasser und mit meinem Buch in der Sonne im Stadtcafé Ottensen.
Als dann die Sonne hinter dem blöden Baum verschwand, zahlte ich, stieg in meinen Wagen, für den ich direkt vor der Caféterrasse einen Parkplatz ergattert hatte und wollte gen Heimat starten.

Die Karre sprang nicht an! Genau die gleichen Symptome wie damals vor der Firma. Das war ja großes Drama und ich hab mich total zum Löffel gemacht, aber ich bin ja lernfähig und hatte dem Abschleppwagenmann genau auf die Finger geguckt...

Ich löste also die Sperre der Motorhaube, entstieg dem Wagen, öffnete die Haube komplett, griff in die Tiefen des Motorraumes, fummelte hier und dort ein wenig rum und ruckelte dann an dem Kabel, von dem ich meinte, dass damals auch der Abschleppwagenmann dran geruckelt hätte.

Jede meiner Bewegung wurde natürlich hochinteressiert von den Gästen auf Terrasse beobachtet. Macht ja Spaß sowas: "Höhö, guck mal die Olle."

Nach getaner Ruckelei setzte ich mich (mit immer noch offener Motorhaube) hinter das Lenkrad, und drehte mit gelangweiltem Blick den Zündschlüssel, während ich innerlich fast starb und ein Stoßgebet nach dem anderen zu den Göttern der motorisierten Fortbewegungmitteln entsannte. Sie erhörten mich:

DER WAGEN SPRANG SOFORT AN!! HAHA!

Ich hätte in die Luft springen und die Hacken zusammenschlagen können, stattdessen stieg ich souverän wieder aus und schloss die Motorhaube mit einem Gesichtsausdruck, der hoffentlich klar machte, dass diese kleinen Widrigkeiten des Lebens zwar ein wenig lästig, aber nicht wirklich weltbewegend sind, stieg wieder ein und fuhr los.

Natürlich hatte ich aus den Augenwinkeln gesehen, dass die alle guckten, hihi.

Was für ein cooler Auftritt. Ich giggel immer noch vor mich hin, weil ich kaum fassen kann, dass die Nummer wirklich funktionierte.

Dienstag, April 21, 2009

Das ham wa uns verdient!

Gestern, ca. 17:30 Uhr, Stadtcafé Ottensen.


Was kann es einem gutgehen!




Freitag, April 17, 2009

E-Sprech für alle

Das Rautezeichen = "Täggelchen"

tbc

Donnerstag, April 16, 2009

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist...

...ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist!

Soeben habe ich eine ähnliche Weisheit gehört und ich frag mal in die Runde, ob an folgender Aussage was dran ist (natürlich ganz unabhängig von den Wettervorhersagen, die genau das unten prognostizierte Wetter bereits seit Tagen ankündigen):

"Das Wetter wird bald nass und kalt; die Schlehen blühen. An den Autobahnrändern ist es überall weiß."

Äh...besteht da tatsächlich ein kausaler Zusammenhang oder ist das mal wieder Logik der Marke "Kollegin E."???

Montag, April 06, 2009

Was Dienstleister so alles leisten müssen

Just ist die Frau L. zu Besuch. Die ist Oberwicht bei unserem bevorzugten Stadtkurier und die macht hier regelmäßig ihre Honneurs, um zu sehen, ob wir zufrieden sind.
Feine Sache das.
Normalerweise wechselt man da drei Sätze, schnuckt nen Becher oder ähnlichen Pofel ab und jeder geht wieder seiner Wege.

Heute nicht. Heute wurde sie von Kollegin E. an den Besprechungstisch verfrachtet und darf sich deren Krankengeschichte der letzten drei Monate anhören.

Die arme Sau!!!!!!!!!!!!!!!!!

Freud'scher Verhörer

Nun hat sich ergeben, dass einer von Herzens Nachbarsmopswelpen im Hause bleiben wird.

Sein zeigefreudiger Nachbar, der bereits eine recht nervige Fußhupe sein eigen nennt und ansonsten eher durch geschmackliche Entgleisungen bei der Balkondekoration auffällt (Ich sach nur "Gipsputte!!!") sowie sein ihm äußerst devot zugetaner Lebensgefährte wollen "Lotte" haben.

Heute morgen traf Herz die beiden auf dem Weg zum Auto und erfuhr diese schöne Neuigkeit. Obendrein wurde ihm Lottes zukünftiger neuer Name mitgeteilt.

Diesen nahm er recht belustigt und mit einem breiten Grinsen zur Kenntnis:

"Queery ist aber mal ein ungewöhnlicher Hundename...!"

Entgleisende Gesichtszüge bei seinen Nachbarn und empört wurde er angeraunzt:

"Queeny!! QueeNy mit N!!!"

Dabei wäre Queery nun wirklich hübsch (passend) gewesen....

E-Sprech und kein Ende

Statt "räuchern gehen" kann man auch "schmökern gehen" sagen.

Im ganzen Satz:

"Ich geh mal eine schmökern."

Auf meine Bemerkung hin, dass ich dieses Wort nur im Zusammenhang mit Büchern kenne (Stichwort: Lemmi und die Schmöker), wurde ich verständnislos angeguckt.
Mir fehlte jedoch der Elan, das Thema zu vertiefen.

Dienstag, März 31, 2009

Mystische Mitteilungen

Vor 10 Minuten...

Draußen klingelt der Eiswagen.

Kollegin E.: "Nee, so warm ist es ja noch nicht, dass man Eis essen muss."

Kollege L. und Jago machen mit ihrer Arbeit weiter. Thema ist nicht so spannend.

Kollegin E.: "Nö? Oder?"

Kollege L. und Jago machen sowas ähnliches wie zustimmende Geräusche.

Kollegin E.: "Obwohl ich ja jeden Abend mein Eis esse."

Kollege L. und Jago heben die Köpfe, gucken stumpf geradeaus, gucken sich kurz gegenseitig stumpf an, gucken wieder stumpf geradeaus und senken die Köpfe wieder.

Montag, März 30, 2009

Hängt sie höher!!!

Kollegin E. nimmt die hässliche, runde Bürouhr von der Wand, stellt sie ne Stunde vor und will sie wieder anbringen.

"Mensch, ich krieg das Ding nicht wieder angehängert."

WAS IST DAS FÜR EINE SPRACHE?????????

"Räuchern gehen" tut sie übrigens auch.

Dienstag, März 17, 2009

Anmalen für Fortgeschrittene

Heute war ich beim Zahnarzt. In Dänemark hatte sich leider ein Stück Plombe verabschiedet. Es tat zwar nur weh, wenn ich rechts gekaut hab, aber ich sah da trotzdem schnellen Handlungsbedarf.

Natürlich wollte ich Drogen. Her mit der Spritze! Ich lass mir doch nicht unbetäubt im Zahn rumbohren.
Also machte meine Ärztin mir erstmal aua und ließ mich dann kurz allein, während das Zeug anfing zu wirken.

Und es wirkte...

Kennt Ihr das? Man hat das Gefühl, es wird alles taub, nur der blöde Zahn nicht. Zunächst mal fühlte es sich so an, als würde sich das Volumen meiner Zunge verdoppeln. Dann glaubte ich, die rechte Leftze würde mir runterhängen. Doch als sie dann loslegte, war ich sicher, dass es bestimmt trotzdem fürchterlich wehtun würde und löste mich erst nach zwei Minuten aus meiner Verkrampfung. Tat natürlich nicht weh, war einfach nur doof und laut und bäh.

Sie war recht fix fertig und so saß ich bereits im Wagen, als die Betäubung ihre volle Wirkung erreichte. Man hat ja immer recht lange Freude daran.
Leider musste ich noch einkaufen und hielt es für nötig, mich zuvor noch ein wenig zu renovieren.

Nun trage ich Lippenstift normalerweise im Blindflug auf, aber wenn man das mit ner betäubten Fresse probiert, sieht man anschließend aus wie Beppo der Clown.

Doch auch mit (Rück)Spiegel ist es ein Akt, der ein wenig künstlerische Begabung und ein ruhiges Händchen verlangt - zumal während der Fahrt.

Und so lief ich dann im Superbruksen durch die Gänge: mit hingebungsvoll bemalerten Lippen und der ständigen panischen Angst, dass ich gleich sabber und es nicht bemerke.

Herz prognostizierte mir ja am Telefon einen Marktleiter, der mit Wischmopp hinter mir her läuft.

Pfft...wofür hat man einen Schal!

Goddag!

Hach, wir waren mal wieder in Dänemark.

Und zwar genau hier: Oberschnuggeliges Häuseken

Los, klickt mal. Ist das süß oder ist das süß?! Sehr zu empfehlen! Das war das am nettesten eingerichtete und am besten ausgestattete Häuschen, das wir je hatten.
Wobei wir mit dem Anbieter eigentlich immer Glück hatten. Besonders schön ist es, dass die da außerhalb der Saison (und tw. auch während) auf "Samstag = Bettenwechsel" pfeifen. Man kann da halt auch mal für drei Nächte von Donnerstag bis Sonntag hin.
Und: die Endreinigung ist im Preis mit drin, was bedeutet, dass das Häuschen von Profis gesäubert ist, wenn man ankommt.

Das Gute an einigen Erholungstagen in Dänemark ist ja, dass man genau das bekommt, was man erwartet: Sauna, schwächeln, Couch, viel Sex, in Ofen gucken, kuscheln, lesen, Räucherfisch und -garnelen (mit viel Knoblauch), Superbruksen, viel Gegend, lustige Orts- und Straßennamen, noch mehr schwächeln, Sauna, noch mehr Sex und lecker Bier.

Dieses Mal kamen auch noch erbitterte Kämpfe auf meinem Nintendo DS beim Kartenspiel "3 Peaks" auch bekannt als "Pyramides" hinzu (ICH bin auf Platz 1, harr harr).

Da ist ne halbe Woche Urlaub wie zwei Wochen woanders. Aber 4 Tage bzw. 3 Nächte reichen dann auch. Sonst würd ich doof werden vor all der Schwächelei. Da kommt man dann gar nicht mehr aus dem Quark.

Und ein kleiner Wermutstropfen ist leider auch, dass die Dänen anscheinend sehr gerne sehr weich schlafen.
Umso mehr genieße ich jetzt meine wundervoll harte Matratze.

Aber einmal im Jahr brauch ich einfach Dänemark und muss gucken, ob in Hvide Sande ein neuer Fischkutter vor Anker liegt.

Mit ohne Kabel!

Und wieder einmal sind wir der technischen Weiterentwicklung ein kleines Stückchen hinterher gekrochen: die Weiber-WG ist jetzt mit ohne Kabel online.

Die Installation des neuen Routers war ein wenig knifflig. Meine Mbw hatte den günstig geschossen, weil der nicht mehr so ganz original war. Sprich: den hatte schon mal jemand anders, der ihn dann in den Laden zurückgebracht hat.
Als doofe Anwender sind wir natürlich nicht auf die Idee gekommen, dass weder der Vornutzer noch der Fachmarktsfachangestellte daran gedacht hatten, die Werkseinstellungen wieder herzustellen. Das heißt, die angegebenen Installations-Login-Daten waren verändert und gestern saßen wir hier blöd und durften nicht installieren.
Aber die Zusammenführung eines hölzernen Schaschlikspießes mit der Resettaste ließ uns in die kabellose Wunderwelt eintreten (sofern ich irgendwann mal echt reichlich Langeweile habe und die nun sinnlos durch die ganze Wohnung verlegte Kabellage abtüddel).

Wir haben eine Übertragungsrate von 108 MBits/s und die Signalstärke ist "hervorragend".
Na, wenn das nicht schön ist.

Etwas bedauerlich ist es allerdings, dass all unsere ebenfalls kabellosen Nachbarn (immerhin 4) genauso wie wir auf eine Verschlüsselung wert legen...wär ja mal spannend gewesen, da ein wenig rumzuluschern.

Kurze Zwischenmeldung

Hallo meine Lieben!
Zunächst mal herzlichen Dank für die Glückwünsche und Grüße. Sei es hier, per eMail oder SMS.
DANKE!!

Wir waren letzte Woche in Dänemark - Bericht folgt.

Ansonsten herrscht bei mir daheim mal wieder technischer Notstand und meine Mbw und ich frickeln uns den Wolf, weil der olle Router schwächelt und wir jetzt sowieso auf W-Lan umsteigen wollen ("Azubi, hol doch mal das W-Lan-Kabel").
Leider will das neue Gerät nicht so wie wir, aber wir arbeiten dran.

Zur Überbrückung bis ich wieder online bin folgt mein aktueller Tiere-im-Wald-Lieblings-Witz:

Da die Tiere im Wald jeden Abend Party feiern und sich die Hucke vollaufen lassen, bleibt die Arbeit liegen und außerdem sieht es scheiße aus, denn der ganze Wald ist vollgekotzt.
Daher wird beschlossen, dass die Tiere im Wald ab sofort nicht mehr saufen.

Am ersten trockenen Abend sitzen alle Tiere zusammen, singen Lieder und trinken Saft.
Nur der Hase fehlt!
Da macht sich der Bär auf und geht zum Hasenbau. Auf sein Klopfen öffnet der Hase - hackedicht und mit ner Pulle Jever in den Pfoten...
Der Bär schimpft ganz fürchterlich los: "Was fällt Dir ein? Wir Tiere im Wald trinken keinen Alkohol mehr! Schäm Dich was! Das war jetzt Dein letzter Ausrutscher, sonst gibt es richtig Ärger!"

Nächster Tag: Da die Tiere keinen Kater hatten, konnten sie fleißig arbeiten, den Wald aufräumen und abends sitzen sie wieder beisammen, singen Lieder und trinken Saft.
Nur der Hase fehlt!
Wieder macht sich der Bär auf zum Hasenbau. Er reißt die Tür auf und da steht der Hase - hackedicht und mit ner Pulle Jack Daniels in den Pfoten...
Und wieder schimpft der Bär: "Du versoffenes Vieh!! Wir Tiere im Wald trinken keinen Akohol mehr! Wenn Du morgen nicht nüchtern bleibst, dann wirst Du aus dem Wald verbannt!"

Nächster Tag: Nach verrichtetem Tagwerk sitzen die Tiere beisammen, singen Lieder und trinken Saft.
Nur der Hase fehlt!
Wutentbrannt macht sich der Bär auf den Weg zum Hasenbau, tritt die Tür ein - kein Hase!
Aber alles voller Flaschen und die Luft ist alkoholgeschwängert.
Der Bär sucht die ganze Gegend ab und irgendwann entdeckt der den Hasen tatsächlich...

...er liegt mit dem Rücken auf dem Grund des Teiches und atmet durch ein Bambusrohr, das aus dem Wasser ragt.

Bebend vor Zorn greift der Bär den Hasen und schüttelt ihn durch, dass das Wasser in alle Richtungen spritzt und brüllt: "Du bist schon wieder besoffen. Glaub nicht, dass Du Dich vor mir verstecken kannst! Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist? Kapier es endlich: WIR TIERE IM WALD TRINKEN KEINEN ALKOHOL MEHR!!"

"Dasis uns Fischn im Teich schschaaaaißeeegaaal!"

Dienstag, Februar 24, 2009

Ohrenkrebs

Kollegin E. im konzentrierten Gespräch mit ihrem Outlook:

"Na, Herr XYZ, hast Du mir endlich gemailert?"

ARGH!!!

Sadist in weiß

Kommentar meines mitfühlenden Hausarztes:

"Iih, wie gemein. An sowas hat man lange Spaß. Komm man wieder, wenn es aufgegangen ist, dann ist das spannender."

Montag, Februar 23, 2009

Leiden für Mama

Muttern hatte am Samstag Geburtstag und Herzens und mein Geschenk bestand darin, das Büffet für die nahe bis ferne Mischpoke zu zaubern.

Drei Stunden lang ackerten wir wie die Blöden, aber es hat sich gelohnt:

- Saté-Spieße mit Erdnuss-Sauce
- Datteln im Speckmantel
- Blätterteigschnecken, gefüllt mit grünem Pesto
- Gebratene Garnelen mit Chicken-Chili-Sauce
- Gefüllte Eier (ein Klassiker!)
- Avocado-Garnelen-Kartoffel-Römersalat (mit gekochter Balsamico-Gemüsebrühe-Zwiebelvinaigrette)
- Lauch-Käse-Hackfleisch-Suppe
- Aioli und Brot
- Und als Nachtisch: Schokopudding mit Familiensauce

Ging alles weg wie geschnitten Brot und wir wurden geehrt und gehuldigt.

Mein Vater hat schon dezent angedeutet, was er sich zu seinem Geburtstag wünscht ("Mehr Saté-Spieße!!")...

Leider verlief die Kocherei nicht ganz unfallfrei. Ist immer blöd, wenn man in einer fremden Küche mit fremden Equipment arbeiten muss.
Als ich das Hack ins Öl geben wollte, hielt ich einen Kochlöffel dazwischen, damit es nicht so ins Fett klatscht. Leider rutschte es ab und tat genau das.
Ins SIEDENE ÖL!!! Scheiß Edelstahltopf. Jedenfalls spritzte das Öl durch die Gegend und mir auf den Arm.

Ich sehe ziemlich entstellt aus...


Und ich befürchte, das wird mir noch Ärger bereiten...

Grmpf!

Freitag, Februar 20, 2009

Du sprechen E-lisch?

Gestern fragte uns Kollegin E. wohl an die dreimal, wann sie ihren Resturlaub nehmen kann, so dass es uns genehm ist.

Kollege L. war es Wurst und ich antwortete wohl auch an die dreimal: "Mir egal, außer in KW 11, weil ich da Geburtstag hab und selber Urlaub haben will."

Einen entsprechenden Zettel hatte ich schon ausgefüllt und ins Chef-Fach gelegt.

Heute morgen fand ich den Zettel ohne Genehmigungsunterschrift und mit Fragezeichen versehen auf meinem Platz.
Im gleichen Zustand fand auch Kollegin E. ihren Zettel...

...sie hatte Urlaub vom 9. bis 20. März eingereicht.

Wieso fragst Du mich überhaupt, Du blöde Schnepfe???!!!

P.S.:
Natürlich krieg ICH meine Woche. Geburtstagsurlaube haben immer Vorrang - ätsch!

Vertrackte Feiertage

Gestern besprach ich mit jemanden, der mir bei Höchststrafe verboten hat, ihn hier namentlich zu nennen, in welcher Osterwoche ich Urlaub einreichen sollte.

Der Unbekannte: "Ist doch klar, in der Woche mit den vielen Feiertagen, damit Du Urlaubstage sparst."

Jago: "Achnee, welche Feiertage haben wir Ostern denn so?"

Der Unbekannte: "Warte mal...Ostermontag und Karfreitag. DIE Woche musst Du nehmen."

Jago grinst "Soso..."

Der Unbekannte stutzte und dann sah ich plötzlich das Licht hinter seinem vorderen Stirnlappen aufgehen.
Während er sich vor den Kopp haute und schamvoll zusammenbrach, trällerte ich fröhlich "Blogstoff, Blogstoff...!"

Aber natürlich total anonym!

Dienstag, Februar 17, 2009

Ode an die Hasis

Sachen gibt's...

Der Kriminale wirft mit Nagetieren, die ihre Regel haben. Oder so...


Nun denn:


-einen oder mehrer Hasen malen

-einen Blogbeitrag dazu posten

-drei weitere Blogger nennen, die das Stöckchen aufnehmen sollen


Und das mir...bin ja soo begabt. Es folgt: Hasis auf grünem Post-It, mit Kuli gemalt.



Hat ja schon fast jeder oder? Frau Schoko-Lakritze? Herz? Wiww?
Zeigt her Eure Hasis! Schlimmer als meine können sie nicht sein.

Das schärfste Häseken hat übrigens die Sonne!

Montag, Februar 16, 2009

Kollegin E. und die verschwundene Datei

Kollegin E.: „Wie find ich denn ne Datei?“
Jago: „Suchen“
Kollegin E.: „Hab ich schon. Sie ist weder in Excel noch in Word. Die ist verschwunden!“
Jago: „W….??? Äh…In welchem Format haben Sie die Datei denn erstellt? Also mit welchem Programm?“
Kollegin E grübelt
Jago: (gibt ja nicht soviel Auswahl und ich erkenn doch meine Schweine am Tritt) „In Word oder Excel?“
Kollegin E.: „Sowohl als auch, aber da ist sie ja nicht!“ ("DA"!!!!)
Jago: …
Kollegin E.: „Die ist verschwunden!!“
Jago: „Sie wissen doch bestimmt noch, wie die Datei heißt. Gehen Sie doch einfach mal über Windows-Explorer.“
Kollegin E. hat ein Fragezeichen im Gesicht
Jago: „Arbeitsplatz?“
Kollegin E.: „OHJA, da kann man ja auch suchen!“
Jago geht drei bis acht Zigaretten rauchen!!

NACHTRAG:

Kollegin E.: „Wenn ich die blöde ‚Kundenname’-Datei noch einmal suchen sollte, die hab ich jetzt unter ‚Kundenname’ gespeichert!“
Jago: „Auf welchem Laufwerk?“
Kollegin E. guckt wie ein Auto
Jago: (wie gesagt, ich kenn meine Schweine…) „G?“
Kollegin E.: „Ja natürlich, ist ja in Excel!!“
Jago ist aber auch blöd!