Organspenden
Obwohl man heute ja sofort als "Gutmensch" verhöhnt wird, wenn man mal was sinnvolles tut, möchte ich Euch gerne eine kleine Anregung geben.
Ich bin Organspender. Es ist mir egal, was nach meinem Tod alles aus mir rausgeschnibbelt wird, obwohl ich bei meiner Leber und meiner Lunge eher davon abraten würde.
Ein alter Bekannter von mir war nierenkrank und ich habe das ganze Drama um die Dialyse (dreimal pro Woche) und das nervenaufreibende Warten auf eine Spenderniere life mitbekommen.
So ziemlich jeder in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis weiß, dass ich Organspender bin, aber neulich ging mir auf, dass ich das zwar durchaus publik mache, aber gar keinen Organspendeausweis habe.
Ist ja nicht gesagt, dass meine Angehörigen schnell genug erreicht werden, wenn mir was passiert und vielleicht ist es dann zum Zeitpunkt der offiziellen Freigabe schon zu spät, meine Innereien sinnvoll zu verteilen.
Also hab ich mal im Internet geguckt und auch gleich
diese Seite der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
gefunden.
Dort kann man den Ausweis wahlweise gleich ausfüllen und ausdrucken oder sich ein paar schicken lassen.
Ich habe Letzteres gewählt und bin jetzt im Besitz von 25 Organspendeausweisen, die ich so nach und nach im Bekanntenkreis verteilen werde, da ich weiß, dass es da einige gibt, die spenden wollen, es aber nicht offiziell gemacht haben.
Man muss sich übrigens keine Sorgen machen, dass man dann als Experimentalkadaver für Medizinstudentenspäße herhalten muss (postmortale Zusammenführung von Geschlechtsorganen und ähnlich lustiges - meine Freundschaft mit dem AiPler war sehr lehrreich...). Dazu muss man seinen Körper der Wissenschaft vermachen und das ist eine ganz andere Geschichte.
Also, falls Ihr grundsätzlich dazu bereit seid, Eure Organe zu spenden, dann macht es offiziell und steckt Euch einen Ausweis in die Brieftasche.
In Deutschland gibt es viel zu wenig Spender.



22 Huldigungen:
Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier analog als "Schlechtmensch" abgestempelt werde: Ich habe in meinem Portemonnaie eine Verfuegung, dass mir weder Organe entnommen werden noch lebensverlaengernde Massnahmen bei irreversibler Hinrschaedigung angewendet werden duerfen.
Fuer mich endet die Existenz nicht mit dem Tode, so dass es mir persoenlich nicht egal ist, ob man mir kurz nach dem letzten Atemzug die Organe entreisst. Weiter bin ich der Meinung, dass sich jeder sein Leben und seine Lebensumstaende selbst erschafft. Statt den Koerper also als Ersatzteillager anzusehen, sollte man sich eher mit den Ursachen - den geistigen (!) Ursachen - befassen.
Im Uebrigen werde ich, sollte ich in die Lage kommen, selbst auch keine Organspenden annehmen.
Ich muss zugeben, das ich da auch etwas eigen, bzw. egoistisch bin. Mir ist das ganze nicht so ganz geheuer und ich würde nicht jedem meine Organe schenken wollen.
Nehmen wir an, mein Erzeuger benötigt etwas aus meinem Ersatzteilelager und ich würde heute Abend sterben... Neee! Will ich nicht, das "schlechte" Menschen meine Organe bekommen.
Wenn aber jemand aus meinem Freundeskreis etwas "von meinen" Organen benötigt, würde ich nicht zögern, falls ich es nicht selbst zum überleben benötige, aber im Falle meines Todes, kann man das, dann auch nicht mehr bestimmen. Hm... kann man das so auch festlegen?
sehr gut! ich schleppe schon seit 1998 einen organspendeausweis mit mir herum und habe nun die gelegenheit genutzt einen neuen auszufüllen, weil der alte schon arg gelitten hat.
allerdings ist das, was TBH schreibt auch auf mich zutreffend. mein erzeuger soll auch keine organe von mir bekommen! aber das kann man ja unter "bemerkungen" festlegen.
@matthias, das ist natürlich eine Einstellungssache.
Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass jede körperliche Erkrankung geistige Ursachen hat.
Die Niereninsuffizienz meines Bekannten hatte überaupt nichts mit seinem Lebenswandel oder einer falschen geistigen Haltung zu tun.
@thb & smartie,
da Ihr zu 50% das Genmaterial Eurer Mütter aufweist, ist es höchst unwahrscheinlich, dass Eure Organe bei Euren Erzeugern kompatibel wären.
Natürlich kann man aber Personen von der Spende ausschließen.
Man kann aber keine Spendeprioritäten setzen (Freunde etc).
Es bekommt derjenige das Organ, der als 1. auf der Warteliste steht bzw. bei dem es akut am dringensten benötigt wird.
Tolle Sache! :)
Ich trage auch seit ca. 2 Jahren einen Organspendeausweis mit mir durch's Leben. Ist irgendwie doch ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man eventuell jemanden mal damit helfen kann, wenn man selber nicht mehr lebt.
Auf einem Organspendeausweis kann man übrigens selbstverständlich eintragen, wenn man nicht möchte, dass ganz bestimmte Organe entnommen werden.
Wie das mit einzelnen Menschen ist, weiß ich nicht. Ich kenne allerdings persönlich auch keinen Menschen, bei dem ich sagen würde "bei dir will ich lieber, dass du stirbst, als dass ich dir helfe".
@Jago:
Lies mal Louise L. Haye (schreibt sich die so?)...
Jede Seele stellt sich ihren eigenen Lebensplan zusammen, Erfahrungen, die gemacht werden (s/w)ollen, etc.
Nichts passiert zufaellig, sondern nur dann, wenn man damit energetisch in Resonanz geht.
Ich kann nicht sagen, warum dein Bekannter Probleme mit den Nieren hat. Aber es wird seinen Grund haben und mit "einfachem" Austauschen des "defekten" Organes ist es nicht getan.
Aber ich respektiere deine Meinung und die Meinung andere Organspender natuerlich. Nur fuer mich selbst kommt es niemals in Frage.
@Matthias
und was hat das mit deinem Koerper zu tun? Dein Koerper lebt nicht weiter ... der wird halt wieder zu Erde ... kannst Du das mal weiter ausfuehren bitte ... Ich kann das naemlich nicht nachvollziehen ... Man erschafft sich also seine eigenen Lebensumstaende ... ja, wie denn?
@Teddybärenhasserin ♥
Vielleicht solltest Du es dir noch mal ueberlegen? Es scheint Du denkst sehr ... mmmhh? How to say? ... eingeschraenkt ... Sorry ... irgendwie faellt mir kein besseres Wort ein ... es soll keine Beleidigung sein ...
@Katja
Sehr gut ...
Ich bin Organspender und Knochenmarkspender und das schon seit ueber 20 Jahren ... ich war einer der ersten der in HH in die Datenbank fuer Knochenmarkspender aufgenommen worden ist ... das heisst nicht, dass es jeder amchem muss ... es wuerde aber sehr vielen helfen im Falle eines Falles ... nur mal so zum Nachdenken ...
@matthias,
Tausende kranker Kinder und Babys werden es sehr interessant finden, dass sie selber schuld an ihren Leiden sind und dass sie keine Heilung verdient haben, weil sie ja "energetisch in Resonanz" gegangen sind.
Glaub was Du willst, aber hier in meinem Blog wirst Du bitte Deine Missionarsarbeit unterlassen.
Bei sowas schwillt mir der Kamm und da bin ich auch absolut nicht diskussionsbereit!
ich hab auch einen organspendeausweis, in dem ich ausdrücklich angekreuzt hab, nicht recyclet werden zu wollen.
vor ein paar jahren war ich noch anderer meinung, aber mittlerweile find ich den gedanken einfach zu gruselig, in anderen menschen stückchenweise weiterzuleben.
und der medizinisch wertlose rest darf dann alleine zusehen, wie er im jenseits zurechtkommt (denn ich glaub schon, dass der körper auch eine nicht-stoffliche seite hat)... ach nö :]
abgesehen davon ist da immer dieses leise misstrauen den ärzten gegenüber, die dann, möglicherweise, da ich ja grad so schön halbtot auf dem op-tisch liege, bilder von jahrelang gequälten dialyse-patienten vor augen habend, eventuell nicht mehr GANZ soviel dafür tun, dass ich wieder aufwach...
was organe angeht, die ich nicht unbedingt brauche, darüber könnt man reden, jau. ähnliches gilt für plasma, blut, knochenmark, bla. für freunde/verwandte sowieso.
aber an meinen organen hänge ich.
ps: jago, du wirst mir immer sympathischer.
@Neuseeland:
Wie gesagt, fuer mich legt sich durch den Tod nicht ein Schalter um und gut ist. Die Seele braucht ihre Zeit, sich vom Koerper zu loesen und diese Zeit ist nicht da, wenn organtransplantiert werden muss.
@Jago:
Ich will hier nicht missionieren! Ich habe doch geschrieben, dass ich andere Meinungen akzeptiere.
Was ich hier schreibe, ist das, an was ich glaube. Da kann sich jeder rausziehen, was fuer ihn passt. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich wuerde zum einen nicht sagen, dass irgendjemand "Schuld" ist an etwas. Es gibt keine Schuld, nur Erfahrungen. Angenehme und weniger angenehme.
Zum anderen habe ich auch nicht geschrieben, dass Kranke/Betroffene keine Heilung verdienen! Bitte unterstelle mir soetwas nicht! Ich habe geschrieben, dass Heilung nicht von aussen geschehen kann, sondern nur von innen heraus!
Du kannst Organe verpflanzen, aber der Betroffene wird dadurch nicht "gesund", sondern muss lebenslang Medikamente schlucken. Ihm wird das Leben erleichtert, ja ok. Man kann Krebsgeschwuere operativ entfernen, aber der Krebs kann immer wieder auftreten.
P.S.
Ich bin zwar kein Organspender, aber ich stelle mich als Knochenmarkspender zur Verfuegung...
Die Seele ... wenn es denn so etwas ueberhaupt gibt ... ist nicht an einen toten Koerper gebunden ... wozu sollte denn das auch gut sein? Wenn der Koerper tot ist dann hat die "Seele" dort keine Heimat mehr ... es waere sicherlich sehr interessant mal ein Gespraech mit dir zu fuehren ...
@matthias, dass ich nicht gläubig bin, ist bekannt.
Aber da ich nichts ausschließen kann, bin ich durchaus bereit, den Gedanken an etwas wie "Seele", das nach uns weiter existiert, zuzulassen.
Ich glaube aber keinesfalls, dass sämtliche Opfer von Bombenexplosionen, Brandkatastrophen oder anderen Unglücken, bei denen der Körper in kürzester Zeit heftigen Schaden nimmt, um ihr Seelenheil gebracht sind und ihnen irgendetwas verwehrt wird, was "heilen" Toten sofort widerfährt. Wenn es eine höhere Macht, einen Gott gibt, dann ist er nicht dermaßen ungerecht.
Und da ich das nicht glauben kann, kann ich natürlich auch nicht glauben, dass die Entnahme von Organen - um andere Leben zu retten - mein eventuelles Nachleben beeinträchtigt.
Ich weiß um die Selbstheilungskräfte des Körpers und ebenso weiß ich, dass es psychosomatische Krankheiten mit massiven körperlichen Symptomen gibt, aber das kann man garantiert nicht von allen Erkrankungen behaupten.
Glaub was Du willst, aber es gibt halt Theorien die ich für gequirlte Scheiße halte und die Ausführungen von Frau Hay gehören für mich, wenn auch nicht im Ansatz, jedoch auf jeden Fall in ihrer strikten Konsequenz dazu.
@m.
Ich bin mir ganz sicher, dass mein medizinische wertloser Rest das Jenseits niemals sehen wird. Körper verwesen und verfallen. Der Gedanke, als Wurmfutter in einem Erdgrab zu enden, ist mir weitaus unangenehmer als der Gedanke, dass Teile von mir in einem anderen Menschen weiterleben.
Wenn ich Pech habe, dann rette ich nicht einer liebevollen Mutter von drei Kindern oder einem berufenen Feuerwehrmann das Leben, sondern einem dummen rassistischen Arschloch, das seine Frau schlägt, aber das Risiko gehe ich gerne ein.
Und meinen Restkadaver soll man dann bitte verbrennen und in die Nordsee werfen.
Was auch immer von mir übrig bleibt, den Körper wird es nicht mehr brauchen.
Achja, Organe dürfen erst entnommen werden, wenn eindeutig der Hirntod festgestellt wird.
Hier in der westlichen Welt hab ich da keine Bedenken, dass mir vorher was rausgeholt wird.
@Neuseeland:
Solange ein Mensch lebt, ist sein Koerper "beseelt". D.h. die Seele hat sich fuer die Zeit der Inkarnation in diesem Koerper veranktert. Stirbt der Mensch, braucht die Seele eine gewisse Zeit, sich von diesem "Behaeltnis" wieder zu loesen. Das ist auch der Grund, warum es in vielen Religionen die mehrtaegige Aufbahrung gibt.
Du kannst mir gerne unter info (at) dolphins-dreamsoft.de mailen, wenn du magst!
@Jago:
Ich bin auhc nicht glaeubig. Zumindest nicht im Sinne der Kirche!
Unfallopfer haben natuerlich keine geringere Chancen, in den Himmel zu kommen oder an was auch immer sie vor dem Tod geglaubt haben. Aber das ploetzliche Herausreissen aus dem Leben ist schon ein traumatisches Ereignis fuer die Seele. Ein sanftes Entschlafen ist mit Sicherheit deutlich angenehmer. ;o)
Das ist deine Ansicht, die Theorien von Hey und Co fuer Unsinn zu halten, da will ich dich auch gar nicht "missionieren". Ich gehe jedoch noch einen Schritt weiter, dass ich nicht nur psychosomatische Erkrankungen fuer "hausgemacht" halte.
Aber gut, ich wollte hier auhc nur beschreiben, warum Organspende weder passiv noch aktiv fuer mich in Frage kommt... :o)
"Achja, Organe dürfen erst entnommen werden, wenn eindeutig der Hirntod festgestellt wird."
Das stimmt. Idealerweise sollte dies von zwei unabhaengigen Aerzten festgestellt werden. Aber wie so oft in der Realitaet/Wirtschaft, wird sich da nicht unbedingt dran gehalten: verwendbare Organe sind selten, an Transplantationen kann viel Geld verdient werden und der zeitliche Rahmen zwischen dem Feststellen des Hirntodes und der noch Verwendbarkeit des Organes ist sehr eng gesteckt.
Ich bin Knochenmarkspender.
Das tut zumindest weh, kostet mein eigenes Geld und ich finde, dass reicht.
Ich werde mir einen Organspenderausweis holen.
Heute nocht! Danke Jago...
@matthias Hoffmann: Sei mir nicht böse, aber Deine Ausführungen erschüttern mich aufs tiefste. Ich denke es gibt Dinge auf dieser Welt von denen Du anscheinend überhaupt keine Ahnung hast oder vielleicht möchtest Du mir erzählen, dass meine Tochter selbst Schuld an ihrem Tod ist bzw hätte sie die richtige Einstellung gehabt wäre sie gesund gewesen. Das ist, verzeihe bitte den Ausdruck: gequirlte Scheiße! Ich empfinde Deine Aussagen als zutiefst beleidigend!
Mich nerven solche Aussagen wie Deine dermaßen, weil sie anmaßend und rechthaberisch sind. Ich bin nicht der Meinung, dass man grundsätzlich jeden für seine Verfassung selbst verantwortlich ist oder gemacht werden kann und über die Lebenswürdigkeit anderer zu richtigen ist immens schwer und vor allem anmaßend. Ich wünsche Dir, dass Du niemals in die Lage kommst dieses für einen Menschen tun zu müssen der Dir am Herzen liegt, denn dann könnte Dich Deine Einstellung ganz gewaltig in den Hintern treten.
Danke für diesen Beitrag! Denn er hat mich daran erinnert, dass ich ja auch einen Organspendeausweis besitze, den ich mir endlich mal ins Portemonnaie stecken sollte. Bringt ja nicht sooo viel, wenn der daheim in irgendeiner Ecke rumliegt.
Na, jedenfalls habe ich den von nun an auch immer bei mir.
Einstellungen wie die von Matthias H. kann ich nicht verstehen. Man muss sie respektieren, klar, aber ich kann sie nicht nachvollziehen.
Wenn ich mir vorstelle, dass man selber verzweifelt auf ein Spenderorgan wartet (oder der Partner oder die Kinder, etc.), und dann ist da jemand, der geeignet wäre, der aber lieber alle Organe mit ins Grab nimmt anstatt das Leben anderer zu retten - boah nee, ich denke lieber nicht zu genau darüber nach! :-/
Freut mich sehr, dass sich hier doch viele finden, die meine Einstellung teilen.
Wer einmal miterlebt hat, wie ein Mensch erst wegen einer schweren Krankheit leidet und dann aufblüht, wenn er endlich ein passendes Spenderorgan erhalten hat, wird nie wieder am Sinn dieser Möglichkeit zweifeln :o).
Organspende finde ich selber recht gut. Zu einem Ausweis konnte ich mich trotzdem auch noch nicht überwinden weil ich auch das Gefühl hätte das Ärzte vielleicht weniger Anstrengung in mich setzen würden wenn ich auf dem OP Tisch liege weil eben Organe so wenig vorhanden sind. Den Gehirntod kann man auch offiziell trotz erfolgter Hilfe herbeiführen. Ich traue da unserem System nicht wirklich.
Das glaube ich ja nicht, dass sich die Ärzte hier weniger Mühe mit Patienten geben, die einen Organspendeausweis haben. In anderen Ländern kann ich mir das zum Teil sehr gut vorstellen, vor allem natürlich in den Ländern, in denen Organhandel betrieben wird.
Aber hier? Nee, ganz sicher nicht.
Gestern kam übrigens mal wieder ein gutes Bsp. im TV, warum man Organe spenden sollte:
Ein 21jähriger, der seit seinem 5. Lebensjahr eine schwere Nierenschädigung hat und dringend eine Spenderniere benötigt.
Im Normalfall hätte er noch mindestens sechs Jahre warten müssen, bis man über eine Transplantation hätte nachdenken können. Dann hätte allerdings auch erst mal ein passendes Organ gefunden werden müssen!
Finde das schon übel - 21 Jahre alt, kann nichts machen, da er mind. 3x die Woche zur Dialyse muss, ist total eingeschränkt, etc.pp.! Wenn man sowas sieht (und es gibt ja noch viiiiel schlimmere Fälle) - wie kann man denn dann noch auf seinen Organen "hocken"?? Wenn ich tot bin, was will ich dann noch mit Leber, Nieren und Co??
Der junge Mann hatte jetzt das große Glück, dass seine Mutter sich als Lebendspenderin zur Verfügung gestellt hat, da sie sich das Elend nicht mehr mit ansehen konnte.
Ich glaube auch nicht, dass ich von Ärzten gekillt werden würde, damit die vorzeitig an meine Organe rankommen könnten.
Das würde nur Sinn machen, wenn die sie für reichlich Kohle verschachern könnten und sowas funktioniert garantirt nicht in normalen deutschen Krankenhäusern.
Ich besitze seit über 20 Jahren einen Organspendeausweis. Ich finde es wichtig. in anderen Ländern werden dir einfach die Organe entnommen, wenn du verstirbst. warum auch nicht? bei uns herrscht Not. Sollen sie doch nehmen, was sie brauchen. Und ich glaube nicht, daß mich jemand sterben lässt, weil ich einen Organspendeausweis besitze!
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